Heimatverein Lichtenhorst e.V.

Heimatverein Lichtenhorst e.V.
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Lichtenhorst damals
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Heimatverein Lichtenhorst e.V.

Herzlich willkommen auf der Internetseite vom Heimatverein-Lichtenhorst e.V.
Ob jemand hier als Lichtenhorster geboren wurde, unseren Ort als neuen Wohnort gewählt hat, oder sich einfach mit unserem Dorf verbunden fühlt, da ist man an dieser Stelle richtig. Der Heimatverein möchte dazu beitragen die Lichtenhorster Heimatkunde und die Heimatpflege zu fördern. Durch öffentliche Workshops, Lesungen, Theateraufführungen soll die plattdeutsche Sprache gefördert werden. Die Ortschronik soll ergänzt und fortgeschrieben werden. Die Natur, wie Pflege und Säuberung der Wälder, spielt eine grosse Rolle. Der Heimatverein will da mit anpacken wo es Not tut.
Wie steht es am Giebel eines Lichtenhorster Hauses in plattdeutsch geschrieben:
"Wer de Hänne nich legt inn Schoot wohnt hier ok in Lichtenhorst ganz good"


Aktuelles
Wichtiger Termin:
Jahresversammlung für alle Mitglieder am 5.Mai 19:00 in der alten Schule
Tagesordnung hier:
Infopoint Lichtenhorst
Der Schaukasten in der Ortsmitte wurde restauriert und dient nun als "Infopoint". Jeder, ob Verein, Verband usw. kann wichtiges für Lichtenhorst aushängen lassen

weitere Infos oder zum Formular
Umweltaktion in Lichtenhorst
 
Das Moto war, “Unser Dorf soll sauber bleiben - Wir sind dabei –“
Die Lichtenhorster Vereine, wie Feuerwehr, Landfrauen, Schützenverein, Spielmannszug und Heimatverein riefen auch in diesem Jahr wieder zu einer Müllsammelaktion auf. So wurden am Samstagvormittag wieder Nebenstraßen und Gräben durch freiwillige Helfer von Unrat befreit. Gefunden wurde alles Mögliche, angefangen von Autoreifen bis Plastikfolie. Man staunte immer wieder was alles so einfach achtlos in die Umwelt weggeworfen wird. So kamen einige Säcke zusammen, die anschließend nach Steimbke in einen Sammel-Container gebracht wurden. Für alle Helfer gab es auch einen kleinen Imbiss in Form von Bockwurst und Getränken. Wenigstens einen kleinen Beitrag für die Umwelt geleistet zu haben, bringt ein gutes Gefühl, so war aus den Reihen der Beteiligten zuhören

Das letzte Puzzleteil ist eingesetzt.
Eine schöne Eichentisch-Bank Garnitur wurde am neuen Alpesteg aufgebaut. Nun da der Frühling vor der Tür steht lädt dieser idyllische Platz zum Rast machen ein. Ein Team des "Heimatverein Lichtenhorst" installierte die Sitzecke in einem Arbeitseinsatz direkt an der Brücke. Vielen Dank an Stefan Göbel aus Rodewald, der dieses wunderbare Sitzmöbel gebaut hat.
Wer hier einmal rasten möchte sei herzlich eingeladen. Übrigens für ein Picknick bei Sonnenschein gibt es im Tisch sogar eine Bohrung für einen Sonnenschirm, dieser müsste allerdings selbst mitgebracht werden. Schaut es euch an!



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Unsere Alpe Fußgängerbrücke in Lichtenhorst endlich fertiggestellt!
 
Wer hätte das gedacht, im April 2018, als der Kampf um die marode Alpebrücke im Lichtenhorster Bürgerpark seinen Höhepunkt erreichte. Diese war nun bereits Monate gesperrt und der ersatzlose Abriss drohte. Und nun 3 Jahre später kann man eine neue Brücke bestaunen. Bereits damals, im Frühjahr 2018 hatte der gerade neugegründete Heimatverein Lichtenhorst e.V. klar gemacht man würde auf keinen Fall ein Abriss kampflos hinnehmen. Protest der Lichtenhorster Bevölkerung folgte. Lag doch eine lange Geschichte hinter der Traditions-Brücke. Noch einmal zur Erinnerung, zu Zeiten der Postverbindungen mit Pferdekutschen gab es hier im Verlauf des „Almshäuser Weg“ eine Furt durch die Alpe. Die Kutschen fuhren auf diesem historischen Weg von Verden nach Celle. Ein späterer Fußgängersteg an dieser Stelle verkürzte den Schulweg der Kinder, die tägliche Post wurde auf dieser Seite der Alpe für die Familie Leube in einem Briefkasten deponiert. Jeder Lichtenhorster ist mit dem Steg aufgewachsen und hat sicherlich als Kind schon einmal dort gespielt.
Jedenfalls nach vielen Diskussionen, Lösungsansätzen und Ortsterminen aufatmen in Lichtenhorst. Die Gemeinde Steimbke stellt Mittel bereit und der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasser-, Küsten-, und Naturschutz (NLWKN) bezuschusst ebenfalls das Objekt. Der Heimatverein Lichtenhorst e.V. agiert als Bauherr und mit vielen Eigenleistungen ist nun die marode Holz Fußgängerbrücke durch eine Stahlkonstruktion ersetzt worden. Die Schlosserei Dienelt machte als Brückenbauer einen hervorragenden Job. Schön geworden als wäre sie schon immer da gewesen -so hört man aus den Reihen der Beteiligten. Der Startschuss des Projektes war am 30.Juni 2020 und nun nach einigen ergänzenden Nachbesserungen, kann man den 20.Februar 2021 als Datum der Fertigstellung betrachten. Dank an allen Helfern und Beteiligten. Auch eine offizielle Einweihung wird es noch geben, wenn die Pandemielage es denn zulässt. Darauf freuen wir uns!
Bis dahin einfach mal die neue Fußgängerbrücke besuchen und anschauen!

Zur Historie des Projektes:
Der Neubau der Alpebrücke im Bürgerpark Lichtenhorst
Zur Geschichte:
Die Alpebrücke bzw der Alpesteg wurde früher, zur Holzabfuhr aus dem Frankenfelderbruch für Pferdefuhrwerke (wie auf dem Foto), heute als Fußgängerüberweg auf die ehem. alte Celler Heerstraße in Richtung Westen nach Bosse, Frankenfeld und Rodewald genutzt.
Der Sage nach soll es hier, unmittelbar zur Zeit Karls des Großen, eine Siedlung mit Namen „Armshausen“ gegeben haben.
Zu Zeiten der Postverbindungen mit Pferdekutschen gab es hier im Verlauf des Weges eine Furt durch die Alpe. Die Kutschen fuhren auf diesem Weg von Verden nach Celle. Unweit von hier, an der Straße „Am Walde“, soll es eine Poststation für die Rast und zum Wechseln der Pferde gegeben haben.
Die massive Holzbrücke für Fuhrwerke wurde zu einem späteren Zeitpunkt errichtet und nach deren Verfall durch einen Steg für Fußgänger, ursprünglich ca. 500 Meter flussabwärts ersetzt. Der Steg an dieser Stelle wurde durch den Forstbediensteten des Bosser Bruchs errichtet und verkürzte damit den Schulweg seiner Kinder zur Volksschule Lichtenhorst. Auch die tägliche Post wurde auf dieser Seite der Alpe für die Familie Leube in einem Briefkasten deponiert.
Die Bezeichnung der Zuwegung mit „Almshäuser Weg“ ist wahrscheinlich eine Ableitung aus dem Namen der frühen Siedlung „Armshausen“. Welche Bezeichnung die korrektere zu sein scheint, kann trotz intensiver Nachforschungen nicht mehr festgestellt werden.
Quellenangabe: Steimbker Heimatbuch Band I, mdl. Überlieferungen
Vor ca. 10 Jahren wurde der Steg durch Lichtenhorster Senioren mit Eigenmitteln erneuert, im vergangenen Jahr aber wegen baulicher Mängel von der Gemeinde Steimbke gesperrt.
aktueller Stand:
Der Heimatverein Lichtenhorst e.V. wird die Fußgängerbrücke durch eine Stahlkonstruktion ersetzen. Mittel dafür hat die Gemeinde Steimbke und das Niedersächsische Landesamt für Wasser-, Küsten-, und Naturschutz zur Verfügung gestellt. Der Bauantrag wurde inzwischen genehmigt.
Die Arbeiten haben begonnen. In der Bilderserie unten könnt ihr den Fortschritt verfolgen
Foto links: Fritz Heyer, Gerd Joachim, Norbert Richter, Bernhard Langenkamp, Birgit Dierks freuen sich nach einem vor Ort Termin den Startschuss geben zu können.  

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23.Oktober 2020 neue Brücke wird geliefert und aufgebaut
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25.Juli 2020 Erd- und Aufräumarbeiten
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8.Juli 2020 Erdarbeiten für die Fundamente

Das Team rund um den Brückenaufbau. Mitglieder vom Heimatverein Lichtenhorst, die Fa. Dienelt als Brückenenbauer und weitere Helfer,
ohne deren Gerät und schweren Fahrzeugen wäre der Aufbau sicherlich nicht so reibungslos über die Bühne gegangen. An dieser Stelle als Hinweis, bis zur entgültigen Endabnahme und Erledigung einiger Restarbeiten bleibt die Brücke für die allgemeine Nutzung gesperrt.
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20.Juli 2020 Fundamente werden verfüllt
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10.Juli 2020 Setzen der Brunnenringe für das Fundament
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7.Juli 2020 Versetzen vom alten Steg
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1.Juli 2020 vorbereitender Arbeitseinsatz

Lichtenhorster Ehrenmal erstrahlt wieder in neuem Glanz!
Die Restaurierungsarbeiten gehen auf eine Initiative des Heimatvereins Lichtenhorst e.V. zurück. Im Jubiläumsjahr 2019 wurde die Ortschronik des Ortes Lichtenhorst geschichtlich aufgearbeitet und ein besonderes Augenmerk auf die Erinnerungsstätten im Ort gerichtet. Das Ehrenmal an der Lichtenmoorer Straße wurde bewertet und festgestellt, dass die drei Findlinge, ihre Sockel und die Beschriftungen in einem sehr schlechten Zustand sind. Seit der Einweihung des Ehrenmals im Jahr 1958 sind kaum Erhaltungsmaßnamen an der Gedenkstätte erfolgt. Die Instandhaltung von Denkmälern dieser Art, obliegt der Gemeinde Steimbke. Gemeinsam mit dem Landschaftsverband Weser- Hunte, wurde die Kostenübernahme je zur Hälfte für die Arbeiten zugesagt und damit die Maßnahme ermöglicht.
Hervorragend ausgeführt wurden die Arbeiten von Steinmetz- und Steinbildhauermeister Stefan Stremski aus Rodewald, der auch schon mit dem Gedenkstein zum Ortsjubiläum sichtlich beeindrucken konnte!

Wer hat es bereits bemerkt? In Lichtenhorst, im Bürgerpark an der Alpe steht ein neues Hinweisschild. Direkt an der neue Sitzbank beginnt ein "Kulturlandschaftlich-historischer Wanderweg" so steht es auf der Tafel. Schaut es euch einmal an.


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